In Graz hat die Freiheit einen Platz bekommen. Und das gleich zweimal: Nach der Revolution 1918 wurde der beim Grazer Schauspiel gelegene Franzensplatz in Freiheitsplatz umbenannt und nach dem Anschluss an das deutsche Reich 1938 gleich noch einmal. Zwei mal Platz der Freiheit: Der Freiheit, in einer Republik über sich zu bestimmen. Oder der Freiheit, sich dem Willen eines Führers zu unterwerfen.
Nur ein paar Schritte von dem Platz entfernt, gelangen wir in einen weiteren Raum der Freiheit. In diesem Fall dem des Theaters und seiner Bühne. Von welcher Freiheit wird dort gesprochen?
Vom Freiheitsplatz zum Schauspielhaus, von der ungeordneten Masse im öffentlichen Raum zu den Sitzreihen im Theater, in “Freiheitsplatz” erkunden die Teilnehmer:innen, wie Räume Machtkonstellationen formen und kollektives Handeln rahmen. Und erfahren in der kollektiven Bewegung eine Freiheit, deren Ergebnis sie selbst nicht vorhersagen können.
- sh25_©_Mathias_Voelzke
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Konzept, Text, Regie, Produktion: LIGNA (Ole Frahm, Michael Hueners, Torsten Michaelsen)
Mit den Stimmen von: Sarah Sophia Meyer und Oliver Chomik
Komposition: Emilian Gatsov
Photographie: Johanna Lamprecht und Mathias Völzke
Produktion: steirischen herbst ’25

















