Aktuelles

Klasse Kinder!

Einmal mitten zwischen nichtsahnenden Passanten und Touristen Luftklavier spielen und Teil einer tanzenden Bande sein? Die Tanzperformance Klasse Kinder! lädt Kinder zwischen acht und zwölf Jahren dazu ein, an einem außergewöhnlichen Stück teilzunehmen – ausgestattet mit Kopfhörern, über die ein Hörspiel läuft, in dem sich Erzählungen und Bewegungsanweisungen mischen. So erobern sie tanzend innenstädtische Räume und probieren, wie man sich in einer zufällig zusammengewürfelten Gruppe ohne Anführerin oder Anführer gemeinsam bewegen kann. Ideengeberin für das Stück ist die Choreografin Jenny Gertz (1891–1966), beinahe in Vergessenheit geratene Pionierin des Modernen Tanzes und Visionärin in der Arbeit mit Kindern.


Ensemble Mobil
09. Juni 2018, 15:00, 16:00, 17:00 Uhr (Premiere, Römerberg, Frankfurt am Main)
30. Mai 2018, 09:00, 10:00, 11:00 Uhr (Vorabpremiere, Warmer Damm, Wiesbaden)

Stadt der Affen

Die Performance Stadt der Affen verlegt die US-amerikanische Filmreihe Planet der Affen aus den 1970er Jahren in den öffentlichen Raum des Jahres 2018. Das Publikum wird zum Akteur: Es kleidet sich in Affenkostüme und strömt – als Wesen aus der Zukunft – in den Stadtraum. Alles ist den zivilisierten Affen in dieser primitiven Welt schmerzlich fremd, und sie versuchen zu verstehen, was in dieser Gegenwart schief läuft. Sie entern den Düsseldorfer Medienhafen und gehen der Frage nach, welche anderen Inszenierungen hier stattfinden könnten. In Zeiten, in denen die Neue Rechte die Angst vor dem ›Anderen‹ und dem ›Fremden‹ schürt, wirbelt Stadt der Affen diese Kategorien durcheinander: Es kommt auf die Maske an, unter der das Eigene fremd und das Fremde ganz unerwartet eigen werden kann.


Asphaltfestival, Düsseldorf
Fr 20.07.2018, 18:00 Uhr
Sa 21.07.2018, 18:00 Uhr
So 22.07.2018, 15:00 Uhr

 

George Tabori-Preis

Wir freuen uns, den George-Tabori-Preis für bundesweit „herausragende Ensembles freier professioneller Theater- und Tanzschaffender” in der Hauptkategorie erhalten zu haben.
Wir bedanken uns bei allen, die es uns ermöglicht haben, unsere Arbeiten in den letzten Jahren zu realisieren und ganz besonders bei unserem Publikum, ohne das unsere Stücke nicht aufgeführt hätten werden können.


Nachtkritik