Aktuelles

Rausch und Zorn. Studien zum autoritären Charakter

In Europa sind Parteien, die faschistische Herrschaftsformen propagieren, auf dem Vormarsch oder bereits an der Macht. Für den Islamischen Staat (IS) unterdessen ist organisierter Massenmord ein legitimes politisches Mittel. Die Performance Rausch und Zorn stellt die Frage, woher die Attraktivität autoritärer Fundamentalpolitik und radikaler Vergemeinschaftung rührt. Und versucht mittels historischer Konstellationen, Theorien und Analysen und der Vergegenwärtigung aktueller Entwicklungen eine Antwort zu finden. Dabei wird das Publikum zum zentralen Akteur eines Ereignisses.
Eine internationale Produktion u. a. mit den bulgarischen Künstlern Stephan Shtereff und Emilian Gatsov.

Rausch und Zorn(c)Anja Beutler
Mousonturm, Frankfurt
Premiere: 31. August. Weitere Aufführungen: 01.-03. September 2017, Beginn jeweils um 20 Uhr, am Sonntag um 18 Uhr.

Walking the City

Das Normalste und Unauffälligste, was man in einer Stadt tun kann, ist das Gehen. Jedoch ist die Art und Weise, wie man durch eine Stadt geht, niemals die gleiche. Das Gehen verwandelt die Straße jedes Mal erneut in eine Bühne, die man betritt und auch wieder verlässt.
Die Performance Walking the City lädt nicht nur dazu ein verschiedene Arten des Gehens auszuprobieren – mit Kopfhörern ausgestattet, wird das Publikum selbst zum Akteur einer kollektiven Darbietung. Das Hören eröffnet einen neuen Erfahrungsraum und einen anderen Blick auf bekannte Straßen. Individuelle Eindrücke vermischen sich mit Bewegungen und Stimmen, die Geschichten des Gehens in der Stadt erzählen.
Walking the City(c)Arthur Pequin-2013-2
CityLeaks Festival, Köln
08. September 2017, Beginn um 16 Uhr.

George Tabori-Preis

Wir freuen uns, den George-Tabori-Preis für bundesweit „herausragende Ensembles freier professioneller Theater- und Tanzschaffender” in der Hauptkategorie erhalten zu haben.
Wir bedanken uns bei allen, die es uns ermöglicht haben, unsere Arbeiten in den letzten Jahren zu realisieren und ganz besonders bei unserem Publikum, ohne das unsere Stücke nicht aufgeführt hätten werden können.


Nachtkritik